Christian’s E-Portfolio

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Bedenken gegen Social Software?

Posted by ilmpixler on Januar 21, 2008




Also etwas verwundert war ich schon, als ich die E-Mail von Herr Kreuzberger gelesen habe, dass so viele von uns Studierenden bedenken bei Social Software haben. Ist die Angst seine Kontaktdaten in ein Impressum zu schreiben gerechtfertigt? Man kann vielleicht sagen, dass ich naiv bin, aber wovor habt ihr genau Angst? Das eure Daten zu Werbezwecken genutzt werden? Das jemand bei euch an der Haustür klingelt?

Würde mich freuen, wenn mir jemand, der nicht will, dass seine Daten im Internet landen, hier mal seine Gründe reinpostet, damit wir anderen auch erfahren wovor man vielleicht Angst haben sollte, wenn man seine Daten veröffentlicht.

Mehr zur Diskusion finden Sie hier

5 Responses to “Bedenken gegen Social Software?”

  1.   Marcel Says:

    Hallo Christian,

    nun, ich denke die zwei Videos in unserem aktuellen Blog-Beitrag, zeigen ganz gut ein paar Gründe auf, warum man vorsichtig mit der Veröffentlichung seiner persönlichen Daten umgehen sollte:
    http://www.elearning2null.de/index.php/2008/01/17/sind-e-portfolios-ein-datenschutzrisiko

    Und auch in der aktuellen Diskussion im Tutorblog nennt Papaschlumpf einige relevante Szenarien, die durchaus sehr gut nachvollziehbar sind:
    http://tutorblog.elearning2null.de/index.php/2008/01/20/stellungnahme-neue-rahmenbedingungen-fuer-den-einsatz-von-blogs-im-seminar-elektronische-dokumente/

    Schließlich geht auch Herr Kreuzberger in seinem aktuellen Beitrag noch etwas genauer darauf ein: http://koelibri.edublogs.org/2008/01/25/was-weis-die-welt-von-mir/

    Ich persönlich denke, dass man mit Social Software überlegt und kritisch umgehen muss, ohne sich ihr von vorneherein ganz zu verschließen. Dann sollte es sicherlich keine Probleme geben, mit seinen realen Kontaktdaten dafür einzustehen. Und das soll auch eines der zentralen Anliegen der Lehrveranstaltung Elektronische Dokumente und des Führens Eures eigenen E-Portfolios sein. Aber natürlich kann es auch hier Ausnahmefälle geben, bei denen Anonymität einfach Vorrang haben muss.

    Viele Grüße und nice weekend
    Marcel

  2.   papaschlumpf Says:

    Hallo Christian,

    es arbeiten gerade ein paar Leute an diesen Fragen. Schau nochmal auf den Blog von koelibri.edublogs.org, dort ist am 25.01.08 ein neuer Beitrag erschienen.
    Ich hatte ja in meinem Kommentar auf dem Tutorblog schon einmal ein paar erfundene Szenarien dargestellt. Ein weiterer Einwand kam von einer Kommilitonin die mir sagte, es müssten ja nicht alle ihre Adresse haben (Frauen sind bei der Herausgabe ihrer Adresse meistens vorsichtig).
    Wie du schon selbst gesagt hast kann unerwünschte Werbung ein Problem sein. Es gibt verschiedene Gründe diese Daten nicht im Netz veröffentlichen zu wollen.
    Genauere Informationen zu diesem Thema werden sicherlich noch kommen.

    Gruß der Papaschlumpf

  3.   ilmpixler Says:

    Hallo,

    erstmal Danke für die Comments. Also ich finde den Einstz von Blogs sehr fortschrittlich und praxisnah. Ich denke, dass sich viele Studenten und Studentinnen, mehr solche Aufgabenstellungen wünschen. Natürlich kann ich auch die Kritiker ein Stück weit verstehen, dass sie Bedenken haben ihre Daten ins Netz zu stellen. Aber ich denke, wenn ihr euren Namen niemals im Netz haben wollt, müsst ihr euch genau aussuchen, was ihr später mal machen wollt. Denn in vielen Positionen werdet ihr nicht drum herum kommen, eure Daten preiszugeben.

  4.   papaschlumpf Says:

    Hallo Ilmpixler,

    da hast du recht. Man wird es über kurz oder lang nicht vermeiden können Daten zu veröffentlichen.
    Gerade in einem Kommunikationsstudiengang lebt man ja von der Öffentlichkeit. Berufliche Daten oder öffentliche Beiträge sind, meiner Meinung nach, etwas anderes als persönliche Daten, Hobbies oder die Gefühlslage von Menschen.
    Schau dir als Beispiel mal die Mitarbeiterprofile auf der IfMK-Seite an. Dort werden nur der berufliche Werdegang und fachliche Dinge veröffentlicht. (keine Angaben zu Familienstand, Kindern, etc).
    Nur die Sicherheit es nicht komplett vermeiden zu können, bedeutet ja nicht es gleich tun zu müssen. Die überlegte, strategische Veröffentlichung sollte das Ziel sein.

    Wenn du einmal veröffentlichst, dass du AMW in Ilmenau studiert hast, ist es etwas anderes als wenn Leute im Netz finden, dass du: Mathe hasst, am liebsten im A-Club feiern gehst, in der Fangruppe WoW warst, Tierversuche ablehnst, etc.
    Das eine schreibt man in den Lebenslauf einer Bewerbung, das andere wohl eher nicht.

    Gruß der Papaschlumpf

  5.   ilmpixler Says:

    Ja Papaschlumpf,

    da hast du ohne Zweifel recht, ist ja kein seltenes Phänomen mehr, dass sich Arbeitgeber mal die Studivz Seiten und ähnliches anschauen um sich ihren Bewerber mal etwas genauer anzuschauen. Wenn man dann auf der Hälfte der Fotos besoffen zusehen ist oder etwas in der Art, kommt das sicher nicht so gut, dass verstehe ich!
    Die Frage ist, wie man sich einschränken lassen will. Man kann ja auch einen Blog führen oder ein Studivz Profil besitzen ohne preiszugeben ob man Vegetarier, SPD Wähler oder Kampftrinker ist.
    Ich denke, dass es z.B. auch für Firmen von Interesse ist, dass sie ausgeglichene Mitarbeiter hat, deswegen fürchte ich einen Blick auf meine Studivz Seite nicht, auch wenn ich ab und zu mal mit Bier zusehen ist. Aber ich kann jeden verstehen der das anders sieht. Gibt ja schließlich noch andere Gründe seine Daten nicht freigeben zu wollen.

    Viele Grüßer

    ilmpixler

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